Vera von Borstel

Döntjes & Vertellens


Moin  Moin!

Du bist Besucher Nr.

…es ist soweit! Ich habe meine erste www-PLATTform ;-)

Rainer hatte auf seiner Internetseite noch ein Plätzchen frei, seit dem 10. Oktober 2011 bin ich somit online.
Rainer, vielen lichen Dank!

Ein weitereres liches Dankeschön geht an meine Lektorin Frau Ehlers von der „Fehrs-Gilde“,
die mir allzeit postwendend, kompetent und geduldig antwortet
- trotz meiner Mailtechnikschwierigkeiten ;-)


Weitere gehen an alle, die sich mir positiv verbunden fühlen!
Vielen Dank dafür.



Mein plattdeutscher Werdegang

Plattdeutschhörend bin ich aufgewachsen, sprechen mochte ich es nicht so gerne, denn dabei kam ich mir immer so - so - na ja..., irgendwie so platt vor… Aber so, um Spaßgeschichten zu erzählen, finde ich es sehr witzig, weil man einige Geschehnisse im Platten besser rüberbringen kann.
Irgendwann fand meine Tochter Nina das auch, wir haben oft auf Platt geplänkelt, sie hat ihre Gesellenprüfung bestanden, ich schrieb für sie einen hochdeutschen Text zum Vortragen, übersetzte ihn ins Platte und las ihn vor (Auszug in der Geschichte: Mudderglück höört nie op).
Das kam bei Nina und den Gästen gut an.
Ich schrieb weiter, dann ergab es sich, dass der REPORTER (das Familienwochenblatt für Plön und Preetz mit einer wöchentlichen Auflage von 24777) mich ab 1. Januar 2011 kostenfrei unter Vertrag nahm. Seitdem erscheint dort fast jeden Mittwoch eine meiner Kurzgeschichten.

Ja, Kurzgeschichte - und hier liegt die Schwierigkeit für mich. Pro Artikel steht mir nur ein begrenzter Platz zur Verfügung, den ich einhalten muss.
Manchmal wäre die Geschichte eigentlich länger und so kam ich auf die Idee, ein Buch zu schreiben.

Meine Geschichten im REPORTER und hier sind lediglich als Leseprobe zu betrachten, um dem geneigten Leser einen ersten Eindruck zu vermitteln, bis das Buch fertig gestellt ist.

„Irgendwo im Nirgendwo“

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass ich auch dafür stehe, dass die plattdeutsche Sprache, die leider vom Aussterben bedroht ist, eben nicht irgendwo im Nirgendwo verschwindet!
So hoffe ich, dass ich mit meinen lustigen Texten diese Sprache - vor allen Dingen der Jugend - auf lebendige Art schmackhaft machen kann.


Rechtschreibung? Im Plattdeutschen? Ach was!

…das gibt es nicht!!! …man schreibt doch wie man spricht!!!
Nee - nee! Pustekuchen!!! Und ob es eine plattdeutsche Rechtschreibung gibt!!!
- und das wohl bereits seit 1935.
Ein Herr Sass war mir unbekannt, und ich schrieb erst einmal los. Die Texte wurden unkorrigiert veröffentlicht (…aus heutiger Sicht: Pienlich! Pienlich!),  bis ich dann Frau Ehlers von der „Fehrs-Gilde“ kennen lernte und seitdem sind sie - Herr Sass und der Internetübersetzer Hochdeutsch-Plattdeutsch meine Wegbegleiter.
Die richtige Rechtschreibung macht vielen Lesern zu schaffen. Es liest sich leider nicht so fließend und ist gewöhnungsbedürftig...

Der Erklärbär verrät (Auszug aus Wikepedia):
Der Sass ist für das Niederdeutsche das, was der Duden für das Hochdeutsche ist: Ein maßgebendes orthographisches Wörterbuch. Die sehr unterschiedlichen Schreibweisen im Niederdeutschen veranlassten Johannes Sass (Sprachwissenschaftler der niederdeutschen Sprache in Hamburg, *1889, † 1971) eigene Rechtschreibregeln zu entwickeln, die er samt einem plattdeutschen Wörterverzeichnis 1935 veröffentlichte. 1956 war er maßgeblich an der von der „Fehrs-Gilde“ veranlassten Aufstellung der 19 Regeln für die plattdeutsche Rechtschreibung beteiligt. Dieses Regelwerk folgte überwiegend der „Sass'schen Schrievwies“ - also den von Sass aufgestellten Regeln.

Beispiele nach den Sass'schen Schreibregeln:

…jaja, so lernt man auf seine alten Tage eben immer noch was dazu ;-)

 

Außerdem schreibe ich hochdeutsche Geschichten und Gedichte. Diese Texte erfüllen eventuell irgendwann eine andere nette Seite sowie ein Buch mit Leben.

 

Bi't Indükern un Lesen
in „Veras Welt“
wünsch ik Di:


„Veel Spooß!“

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